fire

Von Feuer und Rauch

Doch bald schon sollte ein donnernder Schlag die Stille zerreißen, der Laut eindeutig aus dem Innern` des Tals stammt. Und sollte man in der Nähe zu bleiben gedenken, wird man aus sämtlichen Richtungen der anderen Seite jene Einschläge vernehmen und jenes verheißungsvolle Giemen und Prasseln erlauschen, welches die Wut der Flammen stets zu begleiten scheint.

Bald schon mag der Himmel dunkel werden von Qualm und dichte Rauchschwaden mögen sich schieben über Farn und Baum, eh sie sogar den Tunnel zu ergreifen vermögen, je näher sich ein glühendes, helles Meer dem Rand der natürlichen Einbuchtung nähert. Stunden mögen vergehen, in denen Rauch und Gestank stetig an Stärke gewinnen, das Jaulen des Brandes laut und erschütternd schreit, die Hitze bis hinter den verkohlten Tunnel reicht und die Luft über der Talsenke erzittern lässt, während Schwärme kleinen Getiers das Weite suchen. So mag die Sicht ins Innere des Tals bald verborgen sein von dem verschlingenden Tanz aus Flammen und Funken, indes die Hitze eine Annäherung ohne Schaden gar unmöglich werden lässt.

So mag das Lodern des Brandes gar bis zum Mittag des nächsten Tages anhalten, die Hitze gewiss noch weitre Stunden in der Luft schwelgen, eh am Nachmittag erstmals eine tatsächliche Abkühlung wahrgenommen werden mag und das glühende Meer, so man durch den Gang des Tunnels zu blicken weiß, sich stetig zurückzuziehen beginnt, bis am Abend sodann nichts vorhanden sein sollte von Hitze, Rauch und Feuer, obgleich der eigentümliche Geruch nach jenem die Nasen der sich Nähernden erreicht.

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