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Das Lied der Freundschaft – Desolace

Ach, mein lieber Cousin. Ich wünschte, ihr hättet sie kennen gelernt.  Shu’halo von wahrer Größe. Sie zögerten nicht, auszuziehen und meinen Gefährten zu retten, als ich sie darum bat ihn zu suchen. In der Gefangenschaft bei den Kolkar hat er so Furchtbares erleiden müssen, krank und gebrechlich kam er wieder.  Doch – ich sollte von Beginn an erzählen.

Sie kamen, um Karnum bei der Pflege der Lichtung zu unterstützen. Ich bot ihnen unsere Hütte an, denn sie hatten nur kleine Zelte und Waruk war ausgezogen, um nützliches Wissen bei den Trollen einzutauschen. Mit Ziegen im Schlepptau kamen sie daher, wie Nomaden. Ich sah sie aus der Ferne Bäume pflanzen, ich sah den Häuptling des nächtens unruhig oberhalb der Hütte streunend, sie muss häufig schlecht träumen. Ich sah sie häufig auf den Friedhof blicken, wo ein vernarbter Bruder mitten zwischen den Knochen hauste.

Als Waruk einfach nicht wiederkehrte, suchte ich ihre Hilfe, denn ich sah, dass sie rechtschaffen und hilfsbereit waren. Und da zogen sie aus, brachten ihn nach einigen Wochen wieder. Was in der Zwischenzeit geschah, fragst du mich? Ich kenne die Geschichte nur vom Hörensagen. Sie sollen mit den Trollen gemeinsame Sache gemacht haben, um meinen Gefährten zu finden. Offenbar hatte ein Stamm der Zentauren zum Zwecke einer List Waruk entführt, um es dann dem verfeindeten Stamm anzulasten – und ihn so durch die Retter zu dezimieren. Ich hörte davon, dass ein Kampf zwischen ihnen ausbrach, als das Horn der Maraudon geblasen wurde. Und davon, dass die Abenteurer die Gunst der Stunde nutzten, um Waruk aus der Höhle der Gelkis zu befreien. Der Ärmste verweilte dort wochenlang! Er träumt heute noch von den Gelkis, von denen viele selbst von einer rätselhaften Krankheit befallen waren. Der Sonnenläufer wurde verletzt, erholte sich dann bei den Geisterspeeren.

Die Trolle und die Tauren schlossen Freundschaft. Das Bündnis hatte sie scheinbar vertrauter miteinander gemacht. Und Waruk kehrte heim. Die Kinder des Bärengeistes folgten, sobald die Verletzung ihres Sonnenläufers es erlaubte. Sie brachten auch neue orcische Freunde mit. Die Eisenäxte hatten wohl ebenfalls Hilfe von den Shu’halo erhalten, weil ihr Scharfseher verschwunden war. Doch diese Geschichte kenne ich nicht. In der Zwischenzeit hatten ich und meine Schwestern etwas vorbereitet. Wir schenkten ihnen auf meine Bitte hin einen Sattel und Zaumzeug für das Kodo, das sie bald draußen in der Ödnis fanden. Bar einer Herde – Die Zentauren hatten sie abgeschlachtet – schien es Gefallen an einem Jäger des Stammes gefunden zu haben.

Wir halfen beim Fest ein paar Tage darauf. Es war eine rauschende Feier mit viel goldenem Met und Trommeln und Tanz. Die neuen Mitglieder der Bärengeistkinder wurden geehrt – Der Jäger und der Druide. Der Abschied fiel mir schwer. Ich hatte sie liebgewonnen, alle miteinander. Selbst wenn der Vernarbte äußerst schweigsam und irgendwie unheimlich war. Es war schön, so viele gute Herzen um mein Feuer zu wissen.

Hier bei den Wildmähnen werden sie auf immer willkommen sein. Wahre Freunde.

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One thought on “Das Lied der Freundschaft – Desolace

  • Bruro Staubhuf

    Klasse geschrieben! Gefällt mir!

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